Heinrich Heine „Allnächtlich im Traume seh’ ich dich…“
LVII. Allnächtlich im Traume seh’ ich dich, Und sehe dich freundlich grüßen, Und lautaufweinend stürz’ ich mich Zu deinen süßen Füßen. Du siehst mich an wehmüthiglich, Und schüttelst das blonde Köpfchen; Aus deinen Augen schleichen sich Die Perlenthränentröpfchen. Du sagst mir heimlich ein leises Wort, Und giebst mir den Strauß von Zypressen. Ich wache auf, und der Strauß ist fort, Und’s Wort hab’ ich vergessen. Heinrich Heine (1797-1856) * * * Я каждую ночь тебя вижу во сне В толпе незнакомых видений; Приветливо ты улыбаешься мне, Я плачу, упав на колени. Ты грустно и долго глядишь на меня И светлой … Читать далее →






